Der Aufbau…

…von einem Metalbett



Grundsätzlich ist festzustellen. In nahezu jedem Bett findet man Metall. Sei es auch nur in Form von Schrauben. Spaß bei Seite.

Das Material vom Metalbett

Der Aufbau von einem deartigen Schlafgemach unterscheidet sich auch im Wesentlichen nicht wirklich von anderen Betten. Das Grundgerüst und das ist der Rahmen, der ist den anderen Betten gleich bzw. ähnlich.
Natürlich ist der Werkstoff ein anderer. So wurde vor noch 200 Jahren sicherlich eher Gusseisen als Werkstoff genommen, so sind es heute andere Metalle, die deutlich leichter, flexibler und härter sind.
In der Regel kann man ein Metall- oder Eisenbett in allen Größen kaufen. Dadurch, dass Kinder und Metall nicht wirklich zusammenpassen und für die Kinder eher Holz als Möbel-Werkstoff geeignet ist, findet man eine eher kleine Auswahl von jenen in Kindergrößen.

Der Aufbau – Grundsätzlich -

Grundsätzlich muss ein Rahmen für die Matratze existieren. Dieser ist tatsächlich den anderen Betten, wie zum Beispiel einem Futonbett sehr ähnlich. Aufgrund der Stabilität des verwendeten Eisens kann man jedoch das Rahmengerüst äußerst dünn und entsprechend Schlang halten. In der Regel sind die Rahmenhöhen deutlich unter 10 Zentimetern. Dennoch behält das Metalbett seine Stabilität. Oftmals sind die Rahmen rohförmig aufgebaut. Durch den Querschnitt der Rohrer erlangt der Rahmen erneute Festigkeit.

…zwei Diagonale in dem Metalbett
In dem Bettrahmen sind oftmals zwei Diagonalen, die jeweils die Innenseiten der Ecken miteinander verbinden angebracht. Sie dienen der Versteifung und sollen ein durchdrücken des Lattenrostes verhindern. Bei normalem Gebrauch sollten es jedoch nicht soweit kommen, dass das Lattenrost auf die Diagonalen drückt.

…bei Sondergrößen
Bei den Sondergrößen wie einem Metalbett 220×220 sollte darauf geachtet werden, dass es auch in dem mittleren Bereich des Bettrahmens über eine weitere Mittelstange verfügt. Aufgrund des erheblichen Gewichts sowie der Verteilung auf der Matratze sollte dies als Absicherung ebenfalls eingebaut werden. So wird das Bett erneut ausgesteift und das durchdrücken der Matratze ebenfalls verhindert.

…die Beine
Die Beine von demMetalbett sind in einem dem Rahmen entsprechenden Material. Hier sollte auch Wert darauf gelegt werden, dass die Lackierung und das Material identisch sind. Denn sonst ist die Optik doch erheblich beeinträchtigt. Ebenso sollte bei den Standfüßen geachtet werden, dass sie einen weichen Filz oder weiche Plastikkappen unter dem Metall haben. Denn so werden Kratzer in dem Fußboden vermieden.
So viel zum üblichen Aufbau.

Der Aufbau – Das Besondere –

Der Allgemeine Aufbau weicht nur unerhebliche von den Mitbewerbern wie einem Polsterbett oder auch einem Holzbett ab. Aber durch zwei Besonderheiten hebt sich ein Metalbett erheblich von seinen Konkurrenten ab. Es sind die typischen Verzierungen an dem Kopf- und Fußende des Bettes.

Die Kopfwand, die Fußwand
Hier befinden sich hoch gezogene sog. Kopfwände und Fußwände. Diese sind, entgegen der Mutmaßung, dass es sich hierbei um ein klobiges Möbelstück in dem Schlafzimmer handeln könnte, sehr zierlich und schlicht gehalten. Das ist das, was das Metalbett eigentlich erst ausmacht. Ein vermeintlich schwerer und unästhetischer Werkstoff wird zu einem zierlichen und letztlich elegant wirkenden Möbelstück geformt.

Das Extravagante an dem Metalbett
Einzelne dünne Metallstäbe werden zu extravaganten Formen geformt und in einem Zusammenspiel mit den weiteren Metallstäben zu einen harmonischen Bild geformt. So entstehen futuristische Gebilde, die der Fantasie und der Interpretation alle Möglichkeiten lassen. Ebenso werden gar ganze Formen nachgebildet. Die am häufigsten gewählten Motive sind wohl die Silhouette einer Rose und eines Vogels.
Immer mehr werden aber einfach auch nur geschmackvolle, jedoch nicht näher beschreibbare Formen und Anordnungen gewählt.

Durch diese Formen wird man zurückversetzt in eine längst vergangene Zeit. Insbesondere in Frankreich in der Zeit des Barocks waren eine Vielzahl von diesem Metalbett zu finden. Dort wurde das Formen und Schmieden der Betten bis zur Perfektion ausgeübt.
So bringt man ein wenig geschichtliches Flair in sein Schlafzimmer.